UEFA zahlt Klubs höhere Abstellgebühren für die EM 2020

Aleksander Ceferin
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Aktuellen Medienberichten zu Folge soll der europäische Fußballverband UEFA den Klubs für die EM 2020 Abstellgebühren in Höhe von insgesamt 200 Millionen Euro zahlen. Das wäre bisher die größte Summe die jemals für eine Fussball-Europameisterschaft gezahlt wurde.

Die wenigstens Fussballfans werden vermutlich wissen, dass der europäische Fußballverband UEFA, aber auch der Weltverband FIFA, den Klubs für die Teilnahme deren Spieler an großen internationalen Turnieren eine Art Entschädigung zahlt, der offizielle Begriff dafür lautet Abstellgebühr. Pro Fussballer und Tag an dem diese bei einem Turnier spielen/trainieren gibt es eine Pauschalgebühr.

Bei der EM 2012 in Polen und der Ukraine flossen rund 100 Millionen Euro an Abstellgebühren an die europäischen Vereine. 2016 in Frankreich rechnet man mit einer Summe von 150 Millionen Euro und mit Blick auf die EM 2020 sollen Medienberichten zu Folge bis zu 200 Millionen Euro an die Klubs gezahlt werden. Darauf einigte sich einem Bericht der Bild Zeitung zufolge die Vereinigung der europäischen Topklubs (ECA) mit der UEFA vergangene Woche in Wien auf dem UEFA-Kongress. Mit dieser Rekordsumme würden man erstmals in der Geschichte der Fussball-EM mehr Abstellgebühren als bei einer WM zahlen. Zum Vergleich: Bei der kommenden WM 2018 in Russland sollen die Vereine laut der Bild von der FIFA „nur“ 195 Millionen Euro kassieren.

Aber nicht nur für die Teilnahme an der EM 2020 gibt es zukünftig mehr Geld seitens der UEFA, auch die Teilnahme an der Europa League soll für die Vereine von der kommenden Saison an finanziell aufgewertet werden. Demnach sollen kommende Saison 381 Millionen Euro an die Europa League-Klubs ausgeschüttet werden.

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