„Der Junge ist keine 18“ – Schalke-Manager kritisiert Rudy scharf

Auslosung der EM-Qualifikation 2020: trotz Niederlande keine Hammergruppe für DFB
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Es läuft einfach nicht bei Nationalspieler Sebastian Rudy (28). Der Mittelfeldmann war am Samstag in der 33. Minute beim Stand von 1:2 beim FC Bayern München ausgewechselt worden. Sein FC Schalke 04 verlor am Ende mit 1:3. Die Schalke-Verantwortlichen gehen nun hart mit Rudy ins Gericht.

Höchststrafe für Sebastian Rudy: Beim 1:3 gegen den FC Bayern München wurde der Schalke-Profi bereits in der 33. Minute ausgewechselt. S04-Manager Christian Heidel (55) fand nach dem Spiel deutliche Worte: „Der Junge ist keine 18, sondern 28 und Profi. Wir können ja nicht noch ein Jahr erzählen, dass es an der Umstellung liegt.“

Besonders bitter für Rudy, da er eben von jenem FC Bayern mit großen Hoffnungen nach Gelsenkirchen wechselte. Die Ablösesumme lag bei satten 16,5 Millionen Euro. Das Vertrauen konnte der Nationalspieler bislang nicht zurückzahlen.

Dabei sah es im Sommer noch ganz anders aus. Rudy fuhr zur Weltmeisterschaft nach Russland und kam auch zum Einsatz. Trotz erlittener Verletzung zählte der 28-Jährige zu den ganz wenigen Gewinnern beim fatalen Vorrunden-Aus. Auch Schalkes Trainer Domenico Tedesco (33) fand größtenteils lobende Worte für Rudy: „Sebastian hat technisch viel drauf, hat eine tolle Spieleröffnung. Aber es gehören noch andere Tugenden dazu, um auf der Sechs zu spielen“, sagte der Deutsch-Italiener in der „Sport Bild“.

Rudy will sich durchsetzen – auf Schalke und beim DFB

Rudys Vertrag auf Schalke läuft noch bis Sommer 2022. Sollte er seine Leistungen nicht stabilisieren können, werden ihn Heidel und Co. im Sommer wohl verkaufen wollen. Insidern zufolge möchte sich Rudy aber auf Schalke durchbeißen. Sollte er bei Tedesco allerdings aus dem Raster fallen, würde es auch im DFB-Trikot schwer werden. Die EM 2020 ist Rudys erklärtes Ziel.

Sebastian Rudy bestritt bislang 27 Länderspiele, erzielte einen Treffer und bereitete zwei Tore vor. Für Schalke kommt er in der laufenden Saison auf 18 Pflichtspiele (kein Scorerpunkt). Eine äußerst mäßige Bilanz. Allerdings spielen die Schalker auch grundsätzlich keine gute Saison und dümpeln nach wie vor im Mittelfeld der Bundesliga herum.

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