Konsequenz aus WM-Desaster: niedrigere Prämien für Titel

EM 2020
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Das katastrophale Länderspieljahr 2018 hat für die deutschen Nationalspieler Konsequenzen. Nach Medienberichten sollen die DFB-Stars bei einem Titelgewinn bei der EM 2020 weniger kassieren als es für den WM-Titel 2018 gegeben hätte. Bei den letzten Turnieren war die Prämienverteilung noch sukzessive gestiegen. 

Laut einem Bericht der „Bild“ sinken die Prämien für die Nationalspieler um Kapitän Manuel Neuer im Vergleich zur WM 2018. Bei einer erfolgreichen Titelverteidigung bei der Weltmeisterschaft in Russland hätte jeder Spieler 350.000 Euro bekommen.

Nach Verhandlungen zwischen Generalsekretär Friedrich Curtius und DFB-Kapitän Neuer wurde die Titelprämie nun gesenkt. Würde das DFB-Team im Sommer 2020 den Europameistertitel holen, würde jeder Spieler „nur“ 300.000 Euro kassieren. Den Berichten zufolge waren die Nationalspieler bereit, eine Prämiensenkung zu akzeptieren. Der DFB muss die Prämie noch offiziell bestätigen.

DFB-Team muss sich höhere Prämien wieder verdienen

Der Grund für die niedrigere Prämie ist schnell ausgemacht: das schlechte Länderspieljahr 2018 inklusive der desaströsen Weltmeisterschaft in Russland. Deutschland schied als Gruppenletzter in der Vorrunde aus. Auch im restlichen Jahr gelangen keine Erfolge. Das Nationalteam stieg aus der Nations League Staffel A ab. Höhere Prämien müssen sich die Nationalspieler nun erst wieder durch gute Leistungen und eine erfolgreiche EM-Qualifikation verdienen.

Auch bei der EM 2016 betrug die Prämie für den Titelgewinn 300.000 Euro je Spieler. Allerdings war nach einer 0:2-Niederlage gegen Frankreich im Halbfinale Schluss. Die Spieler kassierten hierfür 100.000 Euro. Für einen Finaleinzug hätte es 150.000 Euro gegeben. Für das WM-Aus im letzten Sommer hatte es keine Prämien gegeben.

Deutschland spielt im ersten Länderspiel des Jahres am morgigen Mittwoch (20.45 Uhr) in Wolfsburg gegen Serbien. Am Samstag folgt das erste EM-Quali-Spiel gegen die Niederlande. Gegen das wiedererstarkte „Oranje“ musste das Team von Trainer Joachim Löw auch bereits in der Nations League ran (0:3, 2:2).

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