EM-Camp des DFB in der Nähe von München?

Die EM 2020 in der Münchner Allianz Arena
Foto: Colicaranica / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Drei Spiele hat die deutsche Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation für das Turnier im Sommer 2020 bereits bestritten. Alle drei wurden gewonnen. Auch die Planungen rund um die Euro werden beim DFB vorangetrieben. Während des Turniers soll das Team in der Nähe von München logieren.

Die Planungen des DFB zur Europameisterschaft im Sommer 2020 werden immer konkreter. Das Team soll bei erfolgreicher Qualifikation in der Nähe von Vorrundenspielort München eine Unterkunft beziehen.

„Ziel ist es, im weiteren Umfeld von München das Basiscamp aufzuschlagen, um eine weite Anreise zu vermeiden“, so DFB-Direktor Oliver Bierhoff am Mittwoch bei einem Empfang in Mainz, ein Jahr vor dem Eröffnungsspiel der Euro.

Eine Delegation, zu der auch Bierhoff gehörte, hatte sich im Landkreis Garmisch-Partenkirchen nach passenden Standorten umgesehen. Ein Sprecher des Rathauses Garmisch-Partenkirchen bestätigte ein Treffen des DFB mit Bürgermeisterin Sigrid Meierhofer.

DFB-Basecamp: Garmisch, Tegernsee oder die Adidas-Heimat?

Der Markt Garmisch-Partenkirchen und die Umgebung würden günstig liegen, da Deutschland bei erfolgreicher Qualifikation mindestens zwei Gruppenspiele in der Münchner Allianz Arena absolvieren würde, die rund 100 Kilometer entfernt liegt. Von dort aus wäre auch eine Reise in den Austragungsort Budapest mit wenig Aufwand verbunden. Auch Tegernsee oder die Adidas-Heimat Herzogenaurach sollen mögliche Standorte für ein Basecamp des DFB sein.

„Wir werden nicht mehr allzu lange warten können, deshalb schauen wir uns schon um“, so Bierhoff. Der DFB geht fest von einer Qualifikation des dreimaligen Europameisters aus. In der Gruppe C liegt Deutschland mit neun Punkten aus drei Spielen auf Rang zwei und ist damit klar auf Endrundenkurs. Tabellenführer ist Nordirland, das bislang zwölf Punkte, allerdings aus vier Spielen, sammeln konnte. Am Dienstag gewann das DFB-Team eindrucksvoll mit 8:0 (5:0) gegen das Nationalteam von Estland. Marcus Sorg vertrat Bundestrainer Joachim Löw, der noch an den Folgen eines Sportunfalls leidet.

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