Ron-Robert Zieler: Manuel Neuer ist nach wie vor die Nummer eins im DFB-Tor

Manuel Neuer
Foto: Granada / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Diskussionen darüber ob Manuel Neuer nach wie vor der beste deutsche Torhüter ist und ob ggf. Marc Andre ter Stegen Neuer diesen Posten bereits streitig gemacht hat. Laut Torwart-Kollege Ron-Robert Zieler ist Neuer immer noch die Nr. 1 im DFB-Tor.

Mit 33 Jahren biegt Manuel Neuer so langsam aber sicher in den Herbst seiner Karriere ein. Auch wenn er nach wie vor im besten „Torhüter-Alter“ ist, scheint es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis Neuer seinen Stammplatz im DFB-Tor abgeben muss. Mit Marc Andre ter Stegen steht dessen Nachfolger bereits in den Startlöchern. Der Profi vom FC Barcelona spielt seit geraumer Zeit auf einem absoluten Top-Niveau und es gibt nicht wenige, die ter Stegen bei der EURO 2020 den Vorzug vor Neuer geben würden. Ron-Robert Zieler sieht dies ein wenig anders, der Hannoveraner glaubt nach wie vor daran, dass Neuer die beste Wahl im deutschen Tor ist.

Ron-Robert Zieler: Es ist schwer für Marc-Andre ter Stegen

Manuel Neuer hat sich in den vergangenen beiden Jahren immer wieder mit Verletzungen herumgeplagt und zeigte sich auch nach seinem Comeback nicht in absoluter Topform. Während Bundestrainer Joachim Löw Alt-Stars wie Thomas Müller, Jerome Boateng und Mats Hummels Anfang des Jahres knallhart aussortiert hat, hält Löw nach wie vor an Neuer fest, was ein deutliches Indiz dafür ist, dass Neuer mit Blick auf die EM 2020 gute Karten hat erneut zwischen den deutschen Pfosten zu stehen.

Auch Ron-Robert Zieler teilt offensichtlich die Ansichten von Löw. Der Profi von Hannover 96 äußerte sich im Gespräch mit der „Welt“ wie folgt dazu: „Ich finde, dass er, wenn er bei 100 Prozent ist, nach wie vor einer der besten Torhüter der Welt ist, wenn nicht sogar der beste. Deshalb ist es schwer für Marc-André ter Stegen.“ Zieler weiß wie schwer es ist gegen Neue zu bestehen, 2014 beim WM-Triumph der deutschen Mannschaft in Brasilien war dieser die Nummer drei hinter Neuer und Roman Weidenfeller.

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