Wieder nur Timo Werner: RB-Coach Rangnick knöpft sich Löw vor

Timo Werner
Эдгар Брещанов / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

Vor der anstehenden Länderspielpause hat Leipzig-Coach Ralf Rangnick Bundestrainer Joachim Löw kritisiert. Demnach könne er nicht verstehen, warum nicht mehr Spieler von RB Leipzig nominiert wären. Nach dem klaren 3:0 gegen Bayer 04 Leverkusen verschaffte der 60-Jährige seinem Ärger Luft.

Das 3:0 der Leipziger gegen Bayer 04 Leverkusen am Sonntag glich einer Machtdemonstration. RB Leipzig kletterte mit dem Sieg in der Tabelle auf Rang 3 der Tabelle und überflügelte damit auch den FC Bayern München. Spitzenreiter Borussia Dortmund ist allerdings weiterhin fünf Zähler vor den Sachsen. Leverkusen liegt mit elf Punkten auf Rang 13.

Bundestrainer Joachim Löw hat trotz der bislang starken Saison der Leipziger erneut nur einen Spieler der „Roten Bullen“ für die kommenden Partien gegen Russland und die Niederlande nominiert: Stürmer Timo Werner. Pikant: Das Testspiel am Donnerstag gegen Russland findet in der Red Bull Arena in Leipzig statt.

Drei Bayer-Profis? „Da braucht man nicht mehr viel dazu zu sagen“

Bei „Sky“ sagte Rangnick am Sonntag nach dem Schlusspfiff: „Von Leverkusen sind drei dabei, von uns einer. Da braucht man nicht mehr viel dazu zu sagen.“ Die drei Leverkusener sind Kai Havertz, Jonathan Tah und Julian Brandt. Rangnick hätte sich gewünscht, dass beispielsweise Lukas Klostermann, Diego Demme oder Marcel Halstenberg Berücksichtigung gefunden hätten. „Vor allem, wenn man sieht, wie stabil sie in den vergangenen Wochen gespielt haben“, so der RB-Coach. Angesäuert fügte er noch an, dass er aber davon ausgehe, dass Verantwortliche der Nationalelf im Stadion gewesen seien.

Nach dem Testspiel am Donnerstag gegen Russland, trifft die deutsche Nationalmannschaft vier Tage später in der UEFA Nations League in Gelsenkirchen auf die Niederlande. Der Abstieg in die Liga B ist nur zu verhindern, wenn zuvor Frankreich gegen die Niederländer gewinnt und das Team von Trainer Löw gegen „Oranje“ schließlich selbst die Oberhand behält.

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