Vertreter Sorg: Verletzter Löw „hat das letzte Wort“ bei Startelf

Joachim Löw
Foto: Granada / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

Ein ungewohntes Bild wird sich allen Betrachtern bei den deutschen EM- Qualifikationsspielen gegen Weißrussland (8. Juni) und Estland (11. Juni) bieten: Joachim Löw wird am Seitenrand fehlen. Der seit 2006 unermüdlich für Deutschland arbeitende Bundestrainer erholt sich noch von einer Sportverletzung, bei der eine Arterie gequetscht wurde. Vertreten wird er durch Co-Trainer Marcus Sorg – doch der gab bekannt, natürlich in sehr engem Kontakt zu Löw zu stehen.

Eine taktische oder personelle Revolution darf man sicherlich bei den beiden Quali-Spielen, die Joachim Löw verpassen wird, nicht erwarten. Einerseits vertritt ihn mit Marcus Sorg ein langjähriger Vertrauter, seit 2016 unterstützt er Löw bereits als Co-Trainer. Auch Torwarttrainer Andreas Köpke und Manager Oliver Bierhoff sind enge Verbündete des Bundestrainers, was Ausrichtung und Spielidee betrifft.

Andererseits gibt Löw das Zepter natürlich auch nicht komplett aus der Hand, wie dessen Vertreter nun noch einmal bestätigte: „Bei der Aufstellung hat der Bundestrainer – wie immer – das letzte Wort.“ Somit ist Marcus Sorg vor der ungewohnte Aufgabe auch nicht bange: „Ich bin in einem gewohntem Umfeld. Ich bin ja schon seit 2016 dabei und kenne jeden Ablauf. Ich fühle mich sicher und wohl. Und ich bin absolut überzeugt, dass wir die Maßgaben des Bundestrainers zu seiner maximalen Zufriedenheit umsetzen können.“

Bierhoff ohne Sorgen bei Vertreter Sorg

Das enge Verhältnis von Bundestrainer Löw und dessen Ersatz Marcus Sorg betonte auch Nationalmannschafts- Manager Oliver Bierhoff noch einmal im Vorfeld der beiden Qualifikations- Partien zur EM 2020: „Wir bedauern natürlich Jogis Abwesenheit. Aber wir stehen ständig mit ihm in Kontakt. Ich spüre sein Vertrauen in Marcus Sorg. Marcus ist ein Vollbluttrainer, er hat die positive Entwicklung der Mannschaft mit vorangetrieben und verfügt über eine Riesenerfahrung als Trainer.“

Somit blicken die DFB- Verantwortlichen voller Zuversicht auf die Spiele gegen Belarus und Estland. Schließlich soll der erfolgreiche Auftakt gegen die Niederlande (3:2- Sieg) gegen die beiden Außenseiter direkt fortgeführt werden.

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