Lars Stindl: Ich konzentriere mich zunächst auf Borussia Mönchengladbach

DFB-Team
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Ex-DFB-Nationalspieler Lars Stindl befindet sich nach einem Schienbeinbruch nach wie vor in der Reha und wird vermutlich erst zum Ende des Jahres sein Comeback auf dem Rasen feiern. Der Confed Cup-Sieger macht sich derzeit keine allzu großen Hoffnungen in Sachen EURO 2020. Der 30-jährige will sich zunächst voll und ganz auf den Verein fokussieren, bevor er über ein Nationalmannschafts-Comeback nachdenkt.

Im Juni 2017 feierte Lars Stindl sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft. Mit Ende 20 ist der Mittelfeldspieler eine Art „Spätzünder“, der aber einen furiosen Start im DFB-Team hingelegt hat. Stindl gewann mit Deutschland 2017 den Confed Cup und gehörte damals zu den großen Gewinnern des WM-Vorbereitungsturniers. Eine Verletzung machte Sitndl jedoch einen Strich durch die Rechnung in Sachen WM-Teilnahme und auch aktuell fällt der mittlerweile 30-jährige erneut längere Zeit aus. Das Thema Nationalmannschaft spielt für Stindl derzeit keine tragende Rolle.

Stindl: Es gibt keinen Kontakt zu Bundestrainer Löw

11 Länderspiele hat Stindl zwischen Juni 2017 und März 2018 absolviert. Zuletzt stand er bei der 0:1-Testspielniederlage gegen Brasilien im deutschen Aufgebot. Der Umbruch innerhalb der DFB-Elf, aber auch einen Schienenbeinbruch haben dafür gesorgt, dass Stindl derzeit keine Rolle in den Planungen von Bundestrainer Joachim Löw spielt. Stindl selbst sieht sich derzeit auch nicht als potentieller Nationalspieler: „Ich will mich erst mal auf Borussia konzentrieren. Natürlich war es letztes Jahr eine große Chance, mal bei einer Weltmeisterschaft mit dabei zu sein. Aber das ist jetzt vorbei, damit beschäftige ich mich nicht mehr. Alles andere kann ich nicht beeinflussen.“ Laut Stindl gibt es zudem keinen Kontakt zwischen ihm und Löw.

Unabhängig ob Stindl ein Comeback zur EM 2020 feiern wird oder nicht, der Gladbacher Profi sieht das DFB-Team gut aufgestellt: „Wir haben viele gute Spieler in Deutschland. Sie haben gerade zuletzt wieder unter Beweis gestellt, dass wir viel Qualität haben. Sie haben die Vorfreude auf die Europameisterschaft im kommenden Jahr schon jetzt geweckt.“

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