Joachim Löw schließt Khedira-Comeback aus

Sami Khedira
Foto: Granada / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

Offiziell hat Sami Khedira noch nicht seinen Rücktritt aus der deutschen Nationalmannschaft verkündet. Der Profi von Juventus Turin wurde nach der WM 2018 von Bundestrainer Löw aussortiert und laut dem 59-jährigen wird der defensive Mittelfeldspieler auch kein Comeback im DFB-Team feiern.

Mit 32 Jahren befindet sich Sami Khedira im Herbst seiner Karriere, der Weltmeister von 2014 plagte sich in den vergangenen Jahren immer wieder mit zahlreichen Verletzungen herum und hat in der abgelaufenen Saison nur auf 17 Spiele für Juventus Turin. Vor kurzem hat sich der Ex-Bundesliga-Profi über seine Zukunft in der deutschen Nationalmannschaft geäußert und betont, dass er nach wie vor zur Verfügung stehen würde, sollte er gebraucht werden.

Bundestrainer Joachim Löw hat sich diese Woche zu der sportliche Zukunft von Sami Khedira im DFB-Team geäußert und ein Comeback zur EURO 2020 ausgeschlossen.

Joachim Löw: Ich plane mit anderen Spielern

Mit Thomas Müller, Jerome Boateng und Mats Hummels hat Bundestrainer Joachim Löw Anfang des Jahres drei „prominente“ Nationalspieler aussortiert. Auch Sami Khedira spielt nach der WM 2018 keine Rolle mehr unter Löw. Im Interview mit dem Online-Magazin goal.com äußerte sich Löw wie folgt dazu: „Ich habe mit Sami nach der WM gesprochen, er hat sehr professionell auf meine Entscheidung reagiert, ihn nicht zu nominieren. Sami hat mir auch immer zu verstehen gegeben, dass er nie von sich aus zurücktreten würde und es für ihn immer eine Ehre wäre, wenn ich ihn wieder nominieren würde. Ich habe ihm aber auch gesagt, dass ich mit anderen Spielern plane.“

Laut Löw ist das Angebot im Mittelfeld zu groß, ein Comeback von Khedira schloss der Bundestrainer dementsprechend aus: „Gerade auf der Sechs und der Acht haben wir viele gute und junge Spieler. Meine Gedanken gehen daher nicht in die Richtung, Sami zurückzuholen.“

Khedira hat zwischen 2009 und 2018 insgesamt 77 Länderspiele für die DFB-Auswahl bestritten. Das letzte Mal stand der Deutsch-Tunesier bei der 1:2-Niederlage gegen Südkorea bei der WM 2018 für Deutschland auf dem Feld.

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