Robert Prosinecki tritt nach Niederlage in Armenien als Trainer von Bosnien-Herzegowina zurück

Robert Prosinecki
Foto: Medija centar Beograd / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)

Nach der vollkommen überraschenden 2:4-Pleite in Armenien sind die Chancen auf eine EM-Teilnahme für Bosnien-Herzegowina deutlich gesunken. Als Konsequenz hat Nationaltrainer Robert Prosinecki seinen Rücktritt bekannt gegeben.

Im Januar 2018 wurde Robert Proseniecki neuer Nationaltrainer von Bosnien-Herzegowina, knapp 1,5 Jahre später endet sein Engagement. Der 50-jährige Kroate hat gestern Abend, nach der 2:4-Niederlage gegen Armenien in der EM-Qualifikation 2020 seinen Rücktritt offiziell bekannt gegeben.

Robert Prosinecki nimmt Schuld für die verpasste EM-Quali auf sich

Nach sechs absolvierten Spieltagen hat Bosnien-Herzegowina fünf Punkte Rückstand auf den zweiten Platz und nur noch minimale Chancen sich über die reguläre EM-Qualifikation für die EURO 2020 zu qualifizieren. Die Niederlage gegen Armenien ist ein herber Rückschlag für den WM-Teilnehmer von 2018. Nationaltrainer Robert Proseniecki übernahm unmittelbar nach dem Spiel die Verantwortung dafür: „Ich habe mit allen gesprochen und möchte nicht um den heißen Brei reden. Als ich kam, dachte ich, wir würden zur EM gehen. Wir haben es nicht geschafft, also trete ich zurück und gebe jemand anderem die Chance. Mein Nachfolger wird genügend Zeit haben, um das Team auf die UEFA Nations League vorzubereiten. Ich bin nicht mehr Trainer.“

Prosinecki möchte seinem Nachfolger die nötige Zeit zu geben um sich auf die Nations League-Playoffs vorzubereiten, über diesen Weg hat Bosnien-Herzegowina noch eine weitere Gelegenheit sich für die EM 2020 zu qualifizieren: „Wir haben alles versucht, sind aber gescheitert. Wir haben keine Chance mehr, durch diese Gruppe zur EM zu gelangen. Nur die UEFA Nations League bleibt noch.“

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