Österreich bangt nach wie vor um David Alaba

Franco Fods
Foto: Igor Panevski / Shutterstock.com

Österreichs Nationaltrainer Franco Foda bangt nach wie vor um seinen Leistungsträger David Alaba. Der 27-jährige Profi vom FC Bayern plagt sich mit einem Haarriss in der Rippe und droht für die beiden wichtigen Qualifikationsspiele gegen Israel und Slowenien auszufallen. Laut Foda beseht jedoch nach wie vor Hoffnung.

Wird er rechtzeitig fit oder nicht? Diese Frage beschäftigt derzeit die Fussballfans in Österreich. Es geht dabei um David Alaba. Der 27-jährige Abwehrspieler ist seit Jahren ein Leader und Leistungsträger im ÖFB-Team, ein Ausfall von Alaba in den beiden wichtigen EM-Qualifikationsspielen gegen Israel (Donnerstag) und Slowenien (Sonntag) wäre ein herber Rückschlag für die Alpenrepublik.

ÖFB-Nationaltrainer Franco Foda betonte gestern Abend, dass Alaba grundsätzlich auf einen guten Weg, es dennoch zu früh ist um eine belastbare Prognose abzugeben. Alaba selbst hat den Wunsch geäußert zu spielen und wird alles erdenkliche tun, damit dies auch klappt.

David Alaba und „die Rippe der Nation“

Am Montag versammelten sich alle ÖFB-Profis in Wien um sich das kommende Qualispiel gegen Isreal vorzubereiten. Franco Foda plagt sich ausgerechnet in der heißen Phase der EM-Qualifikation 2020 mit Verletzungssorgen herum. Neben David Alaba droht auch Stefan Laimer auszufallen. Im Fall von Alaba ist Foda aber froh, dass dieser zur Mannschaft angreist ist: „Es war sein ausdrücklicher Wunsch, herzukommen. Es war ganz wichtig, dass er angereist ist, auch ein Zeichen an die Mannschaft.“ Anders als bei Lucas Hernandez, gab es im Fall von David Alaba keinerlei Proteste seitens der Bayern, auch weil Foda einen guten Draht zum deutschen Rekordmeister pflegt und am vergangenen Wochenende mit Bayern Sportdirektor Hasan Salihamidzic über Alaba gesprochen hat.

Ob Alaba am Donnerstag im Wiener Ernst-Happel-Stadion mit von der Partie sein wird ist laut Foda noch nicht abzuschätzen: „Wir werden abwarten, wie es sich in den nächsten ein, zwei Tagen entwickelt. Bei so einer Verletzung ist es schmerzabhängig. Es kann sich relativ schnell entwickeln, aber auch etwas länger dauern. Insofern kann man jetzt keine Prognose abgeben.“

Der FCB-Profi selbst hofft auf einen Einsatz, wie er gegenüber dem kicker verriet: „Natürlich hoffe ich, dass es sich in den nächsten 24 bis 48 Stunden so entwickelt, wie ich mir das vorstelle.“

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